{"id":132,"date":"2020-09-21T12:27:48","date_gmt":"2020-09-21T12:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.geo.ch\/?page_id=132"},"modified":"2020-09-21T17:03:37","modified_gmt":"2020-09-21T17:03:37","slug":"killen-pestizide-unsere-kinder","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.geo.ch\/index.php\/killen-pestizide-unsere-kinder\/","title":{"rendered":"Killen Pestizide unsere Kinder?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"982\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280-982x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-151\" srcset=\"https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280-982x1024.png 982w, https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280-288x300.png 288w, https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280-768x801.png 768w, https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280-1200x1252.png 1200w, https:\/\/www.geo.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/spray-24302_1280.png 1227w\" sizes=\"(max-width: 982px) 100vw, 982px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Im K-Tipp vom 16. September ist ein interessanter Artikel &#8222;Hirntumor bei Kindern: Pestizide im Verdacht&#8220;, von Daniel Menning zu lesen. Im Berner Seeland und im Z\u00fcrcher Weinland sind mehrere Kinder an einem Hirntumor verstorben. Die Ursachensuche ist wie immer bei Krebs oder auch bei anderen Krankheiten sehr schwierig. Gem\u00e4ss K-Tipp ist die H\u00e4ufung im Kanton Z\u00fcrich f\u00fcr die Periode 2005 bis 2015 mit 39 % sehr gross. Es scheint aber erwiesen, dass in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft diverse Krebsarten h\u00e4ufiger sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies erinnert an die Diskussionen \u00fcber Glyphosat von damals Monsanto und heute Bayer. Glyphosat von Bayer mit dem Markennamen Roundup kann von Jedermann in jedem Hobbygesch\u00e4ft gekauft werden. In der EU ist es noch bis ins Jahr 2022 zugelassen. Glyphosat ist ein &#8222;Alleskiller&#8220;. S\u00e4mtliche Pflanzen werden abget\u00f6tet. Glyphosat wird daher gerne vor einer Neuanpflanzung gespr\u00fcht. Damit keine anderen Pflanzen mehr vorhanden sind. Monsanto (Bayer) verkauft ein Gen-Soya, dass gegen Glyphosat resistent ist. Es haben sich jedoch in den letzten Jahren auch resistente Unkr\u00e4uter gebildet, was zu immer mehr Pestizideinsatz f\u00fchrt. So in Argentinien, wo mit 50 % mehr Ertr\u00e4gen 800 % mehr Pestizide eingesetzt werden musste. Das Gen-Soya wird nach wie vor nach Europa importiert und f\u00fchrt auch hier zu Sch\u00e4digungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der Sch\u00e4digungen durch Glyphosat, die mehrfach wissenschaftlich in Argentinien nachgewiesen wurde, ist die Sch\u00e4digung ungeborenen Lebens. F\u00f6ten entwickeln sich nicht mehr richtig und kommen mit einem fehlenden Halsst\u00fcck zur Welt. Kinder m\u00fcssen sofort operiert werden, Tiere verenden, weil sie keine Milch zu sich nehmen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ziemlich klar scheint auch ein Fall aus Frankreich. Eine  Frau verspr\u00fcht Glyphosat auf einem Reitfeld. Sie ist Schwanger, ohne es zu wissen. Neun Monate sp\u00e4ter kommt ihr Kind mit massiven Deformationen auf die Welt. In Argentinien, wo der Einsatz von Glyphosat viel gr\u00f6sser ist, kenn man hunderte bis tausende solcher F\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch diverse Krebsargen, wie zum Beispiel Lympfdr\u00fcsenkrebs scheinen auf das Konto von Glyphosat zu gehen. Es gibt zahlreiche Dokumentationen von rennomierten Fernsehsendern auf Youtube. Schauen Sie sich ein paar davon an, Sie werden staunen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Monsanto-Tribunal erkennt \u00d6kozid durch Glyphosat | Roundup, der Prozess - arte Doku HD 2017\" width=\"580\" height=\"326\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/y3mUwYNVtSM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>In S\u00fcdamerika ist Glyphosat in diversen L\u00e4ndern verboten oder sehr eingeschr\u00e4nkt verwendbar. Das scheint erstaunlich. In Europa gibt es kaum Einschr\u00e4nkungen. Warum ist das so? Die Agrarchemie Lobby in Europa ist sehr stark. Bei uns ist ein Zusammenhang zwischen Agrarchemie und Krebs schwieriger zu finden, weil die Anwendungen in kleinerer Dosierung erfolgen. In S\u00fcdamerika hingegen mit riesigen Monokulturen starben schon Hunderttausende an den Folgen der Agrarchemie. Weshalb Massnahmen ergriffen wurden. Ganz nach dem Motto &#8222;Es braucht mehrere Tote bis etwas passiert&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Dem steht auch das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft nicht nach! Warum ist es heute noch erlaubt, einen Alleskiller zu spr\u00fchen? Die Technik im Allgemeinen wird immer spezialisierter. Nicht die Agrarchemie. Kommt dazu noch, dass der Patentschutz von Glyphosat abgelaufen ist und heute Glyphosat unter verschiedensten Marken verspr\u00fcht wird!<\/p>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n\n\n\n<p><br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im K-Tipp vom 16. September ist ein interessanter Artikel &#8222;Hirntumor bei Kindern: Pestizide im Verdacht&#8220;, von Daniel Menning zu lesen. 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